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Kaltgepresste Hammerköpfe

 
 
Die Verwendung der originalen Dolgepressen aus den 1920er Jahren ist die Grundlage zur Herstellung von Hammerköpfen nach traditioneller Art wie sie zur Jahrhundertwende entwickelt wurde. Der Klang dieser nach alter Tradition hergestellten Hammerköpfe wird von Klavierbauern und Pianisten weltweit geschätzt.
 
Die heute üblicherweise Verwendung von Hitze beim Pressvorgang, ermöglicht die Erhöhung der produzierten Stückzahl durch rasche Aushärtung des Leimes, reduziert dabei aber drastisch die Elastizität der Filzstruktur, die man meist durch chemische Nachbehandlung wiederherzustellen versucht.
       
Die kalte Pressung ist eine Herstellungsmethode, bei der man die Elastizität des Hammerkopffilzes erhält und fördert.
 
Die originalen Dolgepressen arbeiten zudem nicht nur mit Druck, sondern entwickeln in der letzten Phase des Pressvorganges einen Zug auf die obersten Filzschichten.
 
Das Ergebnis ist ein Hammerkopf, der durch seinen Spannungsaufbau in der Filzstruktur, alle Klangvorstellungen und Erfordernisse zur Intonation optimal erfüllt.